Dekanats-Chortag Speyer

 

Dekanats-Chortag 2009

 

Nach langer Vorbereitungszeit machten wir uns auf den Weg in die Bischofsstadt Speyer zum Dekanatschortag. Voller Erwartung trafen wir uns im Dom zunächst zum Einsingen. Unter der Leitung des souveränen Dekanatschorleiters Markus Zepp war schnell die erste Unsicherheit bei den über 800 Sängerinnen und Sängern verschwunden. Der Gottesdienst konnte beginnen. Eine Bläsergruppe
ließ schon den Einzug des Dekans mit seinen fast 200 Ministranten zu einem Erlebnis werden. Die Akustik des langgezogenen Gotteshauses war für die Sängerinnen und Sänger eine große Herausforderung. Der Sichtkontakt zum Dirigenten durfte nicht abbrechen, denn bis der Klang der Orgel auch die letzte Bank erreicht hatte, war es schon zu spät für den Einsatz. Dekan Stockinger lud zu Beginn des Gottesdienstes alle ein, Kontakt mit den Nachbarn vorne, hinten, links und rechts aufzunehmen.
"Öffne mir die Augen, lass mich sehen" schloss der Dekan seine Predigt, in der er die Sorgen der Gläubigen ernst nahm im Hinblick auf die strukturellen Veränderungen der Zukunft. Die Bitten stiegen mit dem Weihrauch aus dem überdimensionalen Weihrauchfass der Wiesentaler Ministranten empor. Wenn es möglich wäre, mehr von dieser Glaubensfreude und der Begeisterung mit in unsere Gemeinden zu nehmen, dann bräuchte man sich um die Zukunft der Gemeinden keine Sorgen machen. Hans Dittmann, der Vertreter des diözesanen Cacilienverbandes zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Chöre und Musiker, denen Markus Bellm an der Orgel ein gewohnt zuverlässiger und einfühsamer Begleiter war. Den Chören gab er mit auf den Heimweg: "Die Musik ist nicht nur Teil der Liturgie, sondern sie ist selbst Liturgie". Der nächste Chortag wird bald kommen und wir werden uns wieder mit Freude auf den
Weg machen...