Der Neue Pfarrer

 

Der neue Pfarrer ist da

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen in Karlsdorf, Neuthard und Büchenau,

erstmals darf ich mich als Ihr Pfarrer an Sie wenden. Am 13. März hat mich unser Erzbischof mit Wirkung zum 1. Mai zum Leiter Ihrer Seelsorgeeinheit ernannt. Als ich in den letzten Wochen bereits verschiedene künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenlernen durfte, konnte ich erfahren, dass es in den Pfarreien St. Jakobus, St. Sebastian und St. Bartholomäus viele engagierte Frauen und Männer gibt, denen das Gemeindeleben und der Glaube wichtig sind und die sich dafür mit großem Engagement einsetzen — und dies war ja erst ein kleiner Querschnitt. Zugleich durfte ich das kollegiale Miteinander und die Unterstützung der Pastolreferenten Heike und Martin Kramer erfahren, die mit mir zusammen ja das Seelsorgeteam bilden.
In den vergangenen Tagen bin ich nun nach Karlsdorf gezogen und freue mich, in diesen Tagen meinen Dienst mit Ihnen und für Sie in unserer Seelsorgeeinheit beginnen zu können. Dieser Start ist sicherlich eine große Aufgabe und es wird eine Weile dauern, bis ich wohl auch nur einen kleinen Überblick über die verschiedenen Gemeinschaften und Gruppierungen der drei Gemeinden gewinnen kann. Aber nicht nur ich stehe vor einer großen Aufgabe, wir tun es alle miteinander: Die Reduzierung auf einen Pfarrer im aktiven Dienst wird einige Umbrüche und Neuerungen mit sich bringen müssen, die wir gemeinsam gestalten und mit Leben füllen müssen.
In den vergangenen Monaten haben wir uns im Seelsorgeteam Gedanken über diese Umstrukturierungen gemacht und sie im März in einer Sitzung dem Gemeinsamen Ausschuss der Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit vorgestellt. Nachdem dieser sie angenommen hat, stelle ich Sie Ihnen im Pfarrblatt und hier vor (
Gottesdienstordnung, Taufen oder Beerdigungen ) und bitte Sie, ihnen offen zu begegnen, auch wenn manches erst einmal ungewohnt ist. In allen Gemeinden unserer Erzdiözese werden momentan Wege gesucht, in unserer Zeit die Seelsorge und das Gemeindeleben unter den Bedingungen unserer Zeit zu gestalten — auch im Hinblick auf die zurückgehenden Priesterzahlen. Eine Patentlösung dafür ist noch nicht gefunden — aber wir sind eingeladen, einen gangbaren Weg zu finden, der immer auch Abschied und Veränderung, aber auch Aufbruch bedeutet. Mit Ihnen gemeinsam will ich mich nun auf diesen Weg machen.

Doch auch und gerade in dieser Situation gilt die Feststellung unseres Erzbischofs in seinem diesjährigen Hirtenbrief, dass die Erarbeitung von Strukturen nicht das Eigentliche sein kann. Den Kern unseres Lebens als Christinnen und Christen bildet der Glaube an den dreifaltigen Gott, der uns in Jesus Christus unendlich nahe gekommen ist und uns durch seinen Tod und seine Auferstehung das ewige Leben verheißen hat. Diese Liebesbotschaft Gottes zu feiern, zu erfahren und weiterzugeben ist das Wesentliche unserer christlichen Berufung. Ich freue mich auch sehr, dass meine Amtszeit als Ihr Pfarrer nicht mit Sitzungen und Verwaltungsakten beginnt, sondern mit der Feier von Gottesdiensten, in denen wir gemeinsam Gott feiern und seinen Segen für uns alle erbitten dürfen. So lade ich Sie nach der Eucharistiefeier am 1. Mai in St. Bartholomäus und der Maiandacht in St. Jakobus besonders zur Feier der Investitur ein, meiner offiziellen Amtseinführung als Leiter der Seelsorgeeinheit und Pfarrer der drei Pfarreien durch Herrn Dekan Stockinger, am Sonntag, den 3. Mai, um 16 Uhr in St. Sebastian.
Herzlich danken möchte ich meinen Vorgängern, Herrn Pfarrer Rudi Müller und Herrn Pfarrer Josef Roth, die beide ihren Ruhestand angetreten haben, für ihren Einsatz und ihre Sorge für ihre Gemeinden, aber vor allem für Sie, die Gläubigen. In den kommenden Monaten wird Herr Pfarrer Roth mit seiner Schwester noch m Karlsdorfer Pfarrhaus wohnen und auch regelmäßig die Eucharistie in der Seelsorgeeinheit feiern.
Ich freue mich, gemeinsam mit den Pastoralreferenten Heike und Martin Kramer, den Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten sowie den Sekretärinnen für und mit Ihnen arbeiten und leben zu dürfen und wünsche uns allen, dass wir stets Jesus Christus als die Mitte unseres Lebens und unserer Seelsorgeeinheit erleben dürfen und uns so gegenseitig im Glauben stärken.

Torsten-Christian Forneck


Der neue Pfarrer kommt am 1. Mai 2009

Am 1. Mai tritt Dr. Torsten-Christian Forneck die Leitung der Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau an. Er wird künftig der Pfarrer von St. Jakobus Karlsdorf, St. Sebastian Neuthard und St. Bartholomäus Büchenau sein. Seine Investitur - die feierliche Einführung in sein Amt -  findet statt am Sonntag, den 3. Mai, um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche in Neuthard. Er wird fortan im Seelsorgeteam mit den Pastoralreferenten Heike und Martin Kramer die Seelsorgeeinheit der drei Gemeinden mit etwa 7600 Katholiken in Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinderäten leiten. Die Erzieherinnen von fünf Kindergärten, die Angestellten der Pfarreien und eine große Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten gespannt den Dienstantritt des neuen Pfarrers. Die Mail Adresse unseres Pfarrers lautet: pfarrer.forneck@kanebue.de