Kirchenkonzert 2012
"Choral unterm Kirchturm"
Kirchenkonzert „Choral unterm Kirchturm“
Licht – Licht ist nicht gleich Licht, Licht kann die Dunkelheit erleuchten, Licht kann ein Zeichen der Hoffnung sein,…. Auch vergangenen Sonntag umgab die Besucher des Konzertes „Choral unterm Kirchturm“ „Neues Licht“, „ungewohntes Licht“ – Licht, das uns den Weg weisen, uns auf die Besonderheit des Ereignisses hinweisen will. Die vollbesetzte Kirche wurde mit dezenten Rot- sowie Blautönen stimmungsvoll durch die Fa. Aliventa ausgeleuchtet. Der Musikverein (1. Orchester, Jugendorchester sowie Bläserensenble) zusammen mit dem Kirchenchor aus Neuthard boten von der zeitgenössischen Missa Brevis von Jacob de Haan bis zu Stücken aus dem Film „Sister Act“ zusammen ein breites und abwechslungsreiches Spektrum aus der Musik. Unterstützt wurden sie von Markus Bellm in gewohnter exzellenter Qualität an der Orgel. Ohne die Arbeit von vielen Zahnrädern ist ein solches Ereignis nicht möglich. Stellvertretend für Alle Mitwirkenden seien hier die beiden 1. Vorsitzenden Elke Kratschmann und Thomas Kilthau für die Abstimmung sowie vielen kleinen und großen Arbeiten gedankt. Ebenso Dank an die Dirigenten Rudolf Reger, Uwe Hirschgänger sowie Markus Heneka. Ein herzliches vergelt’s Gott an alle Besucher, denn die vollbesetzte Kirche war für uns der Lohn für die gemeinsame Arbeit. Die reichhaltigen Spenden werden für die Reinigung der Orgel und für die der Renovierung des Kirchturms eingesetzt.
Georg Arnolds, Schriftführer Kath. Kirchenchor St.Sebastian
Nachfolgend ein Bericht der BNN vom 8.11.2012 über das Kirchenkonzert „Choral unterm Kirchturm“
"Choral unterm Kirchturm" Konzert zugunsten der Kirchenrenovierung St. Sebastian in Neuthard
„Choral unterm Kirchturm" – unter diesem Motto stand das gemeinsame Kirchenkonzert des Musikvereins Neuthard und des Katholischen Kirchenchores Neuthard in der vollbesetzten katholischen Sebastiankirche Neuthard.
Der vollständige Erlös des Kirchenkonzertes trägt zur Sanierung des Kirchturms, sowie zur Renovierung der Orgel bei. Alle Beteiligten boten ein stilistisch vielseitiges Programm der Kirchenmusik.
An der Orgel eröffnete Markus Bellm das Konzert mit dem „Marche Royale" von Jean-Baptiste Lully. Unterstützt wurde er von einem Posaunenquartett des Musikvereins, das den schreitend feierlichen Charakter des Stückes hervorhob.
Die „Missa Brevis" (lateinisch „Kurze Messe") für Chor und Bläserensemble stammt von dem zeitgenössischen Komponisten Jacob de Haan. Die Bläsergruppe unter der Leitung von Rudolf Reger begleitete den homogenen Chorgesang
stets transparent und einfühlsam.
Bei der „Ode an die Freude" aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zeigte das Jugendorchester des Musikvereins unter der Leitung von Markus Heneka sein Können. Durch die gesangliche Unterstützung des 1. Orchesters sowie des Kirchenchores erklang die Hymne festlich und feierlich. Auch das musikalische Gebet „Abendsegen" aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck zelebrierte das Jugendorchester andächtig.
In einer Fantasie von Alexandre Boëly zeigte der Organist Markus Bellm das ganze verfügbare Tonspektrum und baute aus dem schlichten Thema ein monumental komplexes Werk. Imposant und eindrucksvoll zeigte der Organist mit seinem Können, weshalb die Orgel als „Königin der Instrumente" bezeichnet wird. Das Orgelwerk „Präludium und Fuge in d-moll" (BWV 554) entstammt aus „Acht kleine Präludien und Fugen" von Johann Sebastian Bach. In der Bearbeitung für Blasorchester hob das 1. Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Uwe Hirschgänger eine durchsichtige Melodieführung des polyphonen Werkes hervor.
Einfühlsam melancholisch wurde dem Publikum anschließend das vertonte Gedicht „Allerseelen" von Richard Strauss dargeboten. Das Orchester zeigte abwechslungsreiche Stimmungsbilder zwischen sentimental, innig, pathetisch und romantisch. Vor allem die Posaunen verdeutlichten den charakterisierend sinfonischen Klang des Stückes.
Bei der Kirchen-Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan" vertonte Johann Sebastian Bach die Worte der Bergpredigt. Der Kirchenchor, unterstützt von der Orgel und dem Klarinettisten Markus Heneka, zeigte bei diesem Stück seine stimmgewaltige Präsenz, genau wie bei der Liedkantate „Lobe den Herren" in einer Bearbeitung für Chor, Bläserensemble und Orgel. Bei dem bekannten Gospel „O happy day" und „I will follow him" aus dem Film „Sister Act" wurden Chor und Orchester unterstützt von dem Jugendchor „Spirit & Voices".
Schwungvoll begeisterten alle Mitwirkenden mit diesem modernen Chorklassiker. Eines der bekanntesten Kirchenlieder ist sicherlich „Großer Gott, wir loben dich" von Ignaz Franz. Gesanglich unterstützt durch das Publikum fand ein außergewöhnliches Konzert mit diesem imposanten Werk zu einem glanzvollen Abschluss.
Simone Tonka, BNN
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