Vorbereitung:
Wie überall ist eine gute Vorbereitung eine notwendige Voraussetzung für das Gelingen eines Werkes. Und „nach“ der Ernte ist „vor“ der Ernte unabhängig von der Fruchtfolge. Durch eine flache Bodenbearbeitung mit einer Scheibenegge oder Grubber nach der Ernte wird das Stroh zum Verrotten sowie das Ausfallgetreide zum Keimen angeregt. Um das Feld frei von Unkräutern zu halten und das Auswachsen des Ausfallgetreides zu unterbinden, sind ein bis zwei weitere mechanische Bodenbearbeitungen notwendig. Wird auf dem Feld Sommergetreide oder eine andere Sommerfrucht angebaut, wird im Spätsommer eine „Gründüngung“ ausgesät, welche bis zum Frühjahr stehen bleibt und dann in den Boden eingearbeitet wird.
Für unser tägliches Brot werden überwiegend Weizen, Roggen und Dinkel benötigt. Aus über 100 Weizen- und 30 Roggensorten muss der Landwirt für seine Bodenbeschaffenheit und klimatischen Randbedingungen die geeigneten Sorten auswählen. Aufgrund eines besseren Ertrags überwiegt der Wintergetreideanbau.